Ein Spielmobil für ALLE!
Das OH! Spielmobil ist ein durch Aktion Mensch gefördertes Projekt. Es bietet vielfältige Spielmöglichkeiten in den Bereichen Bewegung, Wahrnehmung, Sinneswelten, Handwerk, Kreativität, und Gemeinschaftsspielen. Das OH! Spielmobil bietet Spiel und Spaß für Kinder, Jugendliche und auch Erwachsene, unabhängig davon, ob mit oder ohne Unterstützungsbedarf.
Es kann für Ihr Vereins- oder Stadtfest, in Kindertagesstätten und Schulen, sowie an Ihrer Firmen- oder Privatfeier zum Einsatz kommen. Ein inklusives Betreuungsteam begleitet das OH! Spielmobil während des Einsatzes.
Ziel des OH! Spielmobil ist es, Barrieren abzubauen und die Menschen spielerisch für die Themen Behinderung, Barrieren und Inklusion zu sensibilisieren. Durch eigene Erfahrungen mit einem inklusiven Betreuungsteam, bestehend aus Menschen mit und ohne Unterstützungsbedarf, sollen Begegnungen geschaffen werden. Es werden Erfahrungen gesammelt, um zu begreifen, es ist normal anders zu sein.
Markus Spemann
Tel.: +49 7951 29798-20
Mobil: +49 170 370 5313
E-Mail: oh.spielmobil@diakoneo.de
Der Spielmobil-Anhänger
Der Spielmobil-Anhänger kann für Ihr Vereins- oder Stadtfest, in Kindertagesstätten und Schulen, sowie an Ihrer Firmen- oder Privatfeier zum Einsatz kommen. Ein inklusives Betreuungsteam begleitet das OH! Spielmobil während des Einsatzes.
Angebote:
- verschiedene Gemeinschaftsspiele wie Dosenwerfen, Dreibein, Flagfootball etc.
- Wahrnehmungsspiele wie Schwungtuch, verschiedene Tücher etc.
- Kreatives wie Mandalas etc.
- Bewegungsspiele wie Pedalos, Balance-Borad, Rollbretter etc.
- Spiele wie 4 gewinnt!, Riesenmikado etc.
Zudem gibt es im Spielmobil noch einen Rollstuhlparcour mit verschiedenen Rampen und Rollstühlen. Im Rollstuhlparcour selbst kann man spielerisch ausprobieren, wie es sich anfühlt im Rollstuhl zu sitzen und welche Barrieren, Einschränkungen aber auch Möglichkeiten der Rollstuhl mit sich bringt.
Im Spielmobil gibt es zudem die Möglichkeit Rollstuhlbasketball auszuprobieren.
Inklusionskiste
Die Inklusionskiste ist im Rahmen des Aktion Mensch Projekts „gemeinsam inklusiv im Landkreis Schwäbisch Hall“ entstanden. Die Inklusionskiste ist eine bunt gemischte Kiste, mit jeder Menge verschiedener Stationen. In den jeweiligen Stationen kann man durch Selbsterfahrungen wie z.B. spezielle Brillen, Kopfhörer, Handschule, Spiegel und noch vielem mehr erspüren, wie es sich anfühlt im jeweiligen Bereich eine Einschränkung zu haben.
- Wie fühlt es sich an blind oder gehörlos zu sein?
- Was ist eine veränderte Wahrnehmung? Wie kann ich mir das vorstellen?
- Wie fühlt es sich an wenn meine Arme oder Beine gelähmt sind oder dauerhaft unter Anspannung stehen?
- Ist es anstrengend mit einer Bewegungseinschränkung Aufgaben zu lösen?
- Welche Möglichkeiten gibt es, sich ohne Worte zu verständigen? Versteht mich überhaupt jemand?
- Wie fühlt es sich an Hilfe zu bekommen? Oder keine Hilfe zu bekommen?
Mit all diesen Fragen beschäftigt sich die Inklusionskiste. Gerne kommt die Inklusionskiste mit einem inklusiven Team von ein bis drei Menschen an Schulen, Kindertagesstätten, aber auch an Firmen oder Ähnlichem, um Aufklärung zu den Themen Behinderung, Barrieren und Inklusion zu betreiben und zu sensibilisieren.
Die Buttonmaschine
Mit der Buttonmaschine kann sich Jeder kreativ ausleben. Das Spielmobil Team bringt zum Einsatz der Buttonmaschine immer wieder neue Vorlagen mit. Man kann seine Vorlagen bemalen, aber auch mit Servietten bekleben oder etwas auf die Vorlagen schreiben.
Danach kann Jeder seinen eigenen Button unter Anleitung selber stanzen und festdrücken.
Auf Wunsch können Sie uns gerne Ihre gewünschten Vorlagenmotive vorab mitteilen!
Die Buttonmaschine kann in Kombination mit dem Spielmobil Anhänger und/oder der Inklusionskiste gebucht werden. Zudem besteht die Möglichkeit die Buttonmaschine ohne Betreuungsteam auszuleihen für z.B. Kindergeburtstage, Feste, Schulen, Kindertagesstätten, Veranstaltungen, etc.
Neue Rollstühle für das Projekt „Wheel Up“- Rollstuhlchallenge im Unterricht
Wie fühlt sich Bewegung im Rollstuhl an?
Mit dem Projekt „Wheel Up – Rollstuhl-Challenge im Unterricht“ schaffen die Diakoneo Offenen Hilfen Schwäbisch Hall einen Perspektivwechsel: Schülerinnen und Schüler erleben selbst, was Barrierefreiheit bedeutet und warum gelebte Inklusion alle betrifft. Vor Kurzem wurden die dringend benötigten Rollstühle offiziell übergeben, die dank einer Spende der Lebenshilfe Schwäbisch Hall und der Firma Petrogalli GmbH aus Ellwangen im Wert von 4.000 Euro neu angeschafft und teilweise wieder instandgesetzt wurden.
Organisiert wird „Wheel Up“ von den Diakoneo Offenen Hilfen Schwäbisch Hall. Ziel ist es, jungen Menschen die Lebensrealität von Menschen im Rollstuhl näherzubringen und das Bewusstsein für Inklusion und Barrierefreiheit nachhaltig zu stärken. Besonders im Sportunterricht eröffnet die Rollstuhl-Challenge neue Erfahrungsräume: Teamgeist, Rücksichtnahme und gegenseitiges Verständnis werden auf ganz praktische Weise gefördert.
Ermöglicht wurde die Teilfinanzierung der Rollstühle durch Unterstützung der Lebenshilfe Schwäbisch Hall sowie der Gesundheitshaus Petrogalli GmbH aus Ellwangen. Neben der finanziellen Beteiligung übernahm die Firma Petrogalli zusätzlich die kostenlose Wartung und Instandsetzung der bereits im Bestand der Offenen Hilfen vorhandenen Rollstühle und setzte damit ein Zeichen regionaler Solidarität und sozialer Verantwortung.
„Dank der engagierten Partner können künftig noch mehr Schulklassen diese besondere Erfahrung machen und Barrieren nicht nur erkennen, sondern aktiv abbauen“, freut sich Volker Balle von den Diakoneo Offenen Hilfen Schwäbisch Hall, die mit Projekten wie diesem ein klares Zeichen für eine inklusive Gesellschaft setzten, in der Vielfalt selbstverständlich ist und Teilhabe für alle ermöglicht wird.
v.l.n.r. Markus Brand (Teamleitung Offene Hilfen), Kemal Burgaz (Projekttrainer Offene Hilfen), Markus Spemann (Projektleiter Offene Hilfen), Volker Fritsch (Lebenshilfe Schwäbisch Hall), Stephanie Brümmer (Leitung Offene Hilfen), Mitarbeiter des Gesundheitshaus Petrogalli Andreas Zeyer, Johannes Zeyer und Frank Käder